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Du hast keine Kumpels? Dann lad dir welche runter.
Das Geheimnis von Bill Gates ist gelöst: In einer aktuellen Studie wurde festgestellt, dass es die Entwicklung sozialer Kompetenz hemmt, wenn Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor dem Computer verbringen. Und erwachsene Nerds verlernen mit der Zeit die gesellschaftlichen Grundregeln. Ein psychologischer Trick vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Keyboard-Kotzbrocken wirst. Gib deinem Computer einen Namen, ein Gesicht, eine Stimme. Mach ihn zu deinem Spielkameraden. In Japan und den USA gibt es die Desktop-Mates bereits.
Nice Technologies (www.nice-technologies.de) hat jetzt speziell für den deutschen Markt zwei dieser Agenten genannten Softwarewesen entwickelt: Kaily und Kai. Ihren Vorfahren haben sie nicht nur voraus, dass sie Sprache verstehen. Die beiden verfügen über eine beeindruckende Intelligenz, die sie zum Beispiel als Überwacher von bis zu zwölf Suchmaschinen beweisen. Dabei lernen sie bei jeder Anfrage nicht nur neue Begriffe, sondern auch, diese in Beziehung zu anderen zu stellen. Du musst die gefundenen Webseiten nicht unbedingt selbst besuchen, Kaily und Kai fassen die wichtigen Informationen für dich zusammen. Und speichern diese auf Wunsch in ihrem Gedächtnis, wo sie mit anderen Einträgen verknüpft werden. Das heißt: Kaily und Kai bieten eine intuitive Bedienung. Sie lernen, was der User von ihnen will. Und der User lernt, wie er es von ihnen bekommt. Nämlich mit Zuckerbrot statt Peitsche. Lob erhöht die Performance der beiden tatsächlich und zaubert ein Lächeln auf ihre Gesichter.
Kaily: künstliche Freundin im PC 
“Kaily” ist ein neuartiges Programm, ein so genannter “künstlicher intelligenter Agent” auf dem Computer. Die animierte Figur soll den Umgang mit dem PC ein wenig menschlicher machen. Und so funktioniert`s: “Kaily” wird wie jedes gewöhnliche Programm installiert und gestartet. Die Figur erscheint auf dem Bildschirm. Befehle an “Kaily” werden über ein Textfenster zu ihren Füßen eingegeben. Sie antwortet, spricht mit Ihnen – Lautsprecher am Computer vorausgesetzt. Und das soll “Kaily” unter anderem können: Wissenssuche im Internet mit Fragen wie “Was ist/Wer hat/Wie groß ist…” und so weiter.
Der Agent bietet bis zu zehn gefundene Antworten an, kann die Ihrer Ansicht nach beste abspeichern und so ein persönliches Lexikon anlegen. Außerdem soll der Agent in Internetläden nach bestimmten Produkten suchen, Nachrichten aus RSS-Feeds vorlesen und Internetseiten regelmäßig auf Aktualisierungen prüfen. Wer will, bekommt “Kaily” auch als schlecht rasierten Surfertyp “Kai”. Die Namen der beiden können geändert werden, das Aussehen (noch) nicht.
Künstliche Helfer suchen im Internet 
Durch ihre künstliche Intelligenz kann Kaily sprechen, verstehen, erinnern, sogar lernen und daraus eigene Schlüsse ziehen. Sie nutzt all diese Fähigkeiten, um für ihren Herrn und Meister personalisierte digitale Jobs zu übernehmen: Durch eine neue semantische Suchmethode führt der 3D-Cyber-Darling eigenständig Suchaufträge im Internet aus, überwacht Websites, liefert aktuelle Meldungen, fischt spezifische Artikel und Antworten aus dem Netz und überrascht durch ihre digitale Unterhaltungsfähigkeiten.
Neu erlerntes Wissen speichert Kaily mit einem semantischen und einem neuronalen Netz, die durch hochkompakte Gedächtniseinheiten beliebig viele Informationen auf begrenztem Raum speichern können. Schon bei ihrer Geburt verfügt Kaily ¸ber 18.900 vortrainierte Neuronen, mit denen sie sich Zusammenhänge zwischen Objekten erschließen kann. Wie beim Menschen steigt hier die Relevanz von Ereignissen, Aktionen und Informationen durch ständiges Lernen. So spezialisiert sich auch der digitale Helfer auf die Anforderungen, die der Nutzer ihm stellt. Jeder Kaily sind zwar von Anfang an schon über zehn Plugins und ein Wortschatz von 300.000 Wörtern in den Quellcode gelegt, aber ähnlich der menschlichen Prägung durch das soziale Umfeld hängt ihre Entwicklung ganz davon ab, wie intensiv man sich mit ihr beschäftigt. Und das macht den Umgang mit der smarten Software Agentin so reizvoll. Denn bei gutem Training kann sie bald eigene Schlüsse aus dem gelernten Wissen ziehen, Zusammenhänge herstellen und eigenaktiv Vorschläge machen.
Netz-Barbie 
Computer sind extrem doof. Sie machen selten, was man von ihnen erwartet. Und kaum jemand versteht, was mit Meldungen à la Systemfehler 331(!) gemeint ist. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn nun hat eine kleine Berliner Firma Kaily erfunden. Kaily funktioniert mit künstlicher Intelligenz, das heißt, sie lernt bei jeder Anwendung hinzu. Und sie hat sogar einen eigenen Biorhythmus. Man muss sie also auch ab und an loben. Kaily ist nicht nur blond und attraktiv.
Diese Art Computer-Tamagotchi hilft auch bei täglichen Arbeiten. So kann man Kaily Websites selbständig überwachen lassen, zum Beispiel Aktienkurse. Oder ihr Aufgaben geben, die sie dann im Netz für ihren Besitzer löst. Sogar Smalltalk beherrscht sie. Übrigens gibt es auch einen Kai. Doch der sieht so aus wie Ken von Barbie. Entsprechend schleppend verkauft sich die männliche Version.
Kluge Computerfee 
Suchmaschinen sind Ihnen zu unpersönlich? Abhilfe und jede Menge zusätzlichen Service verspricht die Berliner Firma Nice/Technologies in Form der “mitdenkenden” Software “Kaily” . So soll etwa der Befehl “Suche Sitzsack” schon ausreichen, um eine Liste mit Websites Ihrer Lieblinsshops aufzurufen.
“Artificial Intelligence Agent” Kaily, die sprechen kann und ein bisschen wie Meg Ryan aussieht, besitzt die Fähigkeit, aus den User-Eingaben Schlüsse zu ziehen und verknüpft neue Suchbefehle mit Ihrem persönlichen Archiv. Sie merkt sich Vorlieben und Abneigungen und kann Ihren Biorhythmus nicht nur berechnen, sondern bei künftigen Befehlen sogar beachten. Weitere Funktionen: ein Lexikon und die Überwachung von Sites.
Die Berliner Abendschau drehte bei uns, und sendete diesen netten TV-Beitrag.